Vom RE 5 zum RE 3 Bahndammradeln kann so schön sein…

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Himmelfahrt 2019.

Bahntrassenradweg bei Woldegk

Track

Ausgangspunkt ist Blankensee (Meckl). Nie gehört? Man kommt alle zwei Stunden per Bahn von Berlin direkt dorthin, mit dem Stralsunder Ast des RE 5. Herrliche ruhige Gegend, kleine Hügel mit weiter Sicht und kleine Seen. Hier beginnt ein Bahntrassenradweg auf der 1945 abgebauten Strecke nach Strasburg. Erstmal geht es wunderbar glatt los, autofreie Asphaltstrecke nach Warbende. Dann bis einem ehemaligen Bahnhof mit dem schönen Namen Quadenschönfeld (heute mit Gaststätte) ist der Bahndamm eine ruhige Nebenstraße. Anschließend ist die Trasse ein Waldweg, der wunderschön durch die Natur nach Bredenfelde führt. Ein Stück hinter Bredenfelde verliert sich’s. Der Radweg wird im Zickzack mal hierhin, mal dorthin geschickt, die Bahntrasse liegt einfach so da. Man könnte langwandern (Trasse ist frei) aber nicht Fahrrad fahren. Egal. Hinrichshagen hat noch die Reste einer alten Wasserburg. Vor Woldegk hat die Bahntrasse uns wieder. Nördlich von Woldegk liegt der höchste Berg von Mecklenburg-Vorpommern, der Helpter Berg. (179 Meter). Wegen der (relativen) Höhe gilt Woldegk als Stadt der Windmühlen. Auf dem Mühlenberg im Norden der Stadt stehen mehrere davon. eine beherbergt ein kleines Mühlenmuseum, eine andere ein gutes Café.

Windmühle Woldegk

Östlich von Woldegk ist der Bahndamm mit alten Verbundsteinen versehen und fährt sich etwas holprig. Bei Groß Daberkow ist Schluss mit der Bahntrasse, wir umfahren Strasburg auf der Eiszeitroute nördlich. Im Dorf Klein Luckow erinnert eine Tafel am Geburtshaus an den berühmtesten Sohn des Ortes, Max Schmeling.

In Jatznick könnte man wieder in den Zug RE 3 nach Berlin einsteigen. Wir fahren aber weiter durch ausgedehnte Wälder zur Uecker und auf flachen Strecken mit gutem Belag nach Ueckermünde und enden am Strand am Stettiner Haff. Von dort muss man allerdings nach Berlin umsteigen.

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